Köln Kamekestraße,
Belgisches Viertel, Nähe Stadtgarten

In der Kamekestraße 18 befindet sich das letzte freie Grundstück im Belgischen Viertel. Die 18m breite Baulücke, links und rechts begrenzt durch fünfgeschossige Gebäude, erweist sich planungsrechtlich als komplex; geradezu widerspenstig.
Leider haben die rückwärtigen Nachbarn in der Werderstraße sich an den seit den 1960er Jahren unbebauten Zustand dieses 309 m² großen Grundstücks so sehr gewöhnt, dass sie mit allen juristisch zulässigen Mitteln eine Bebauung zu verhindern versuchen.
So wurde die Baugenehmigung durch die Stadt Köln aus dem Jahre 2014 vom Verwaltungsgericht gekippt. Auch gegen den Vorbescheid über eine reduzierte Planung der Stadt Köln vom 9. März 2017 haben die Nachbarn Klage erhoben.
Auf Basis dieses Vorbescheides wird in Kürze der neue Bauantrag gestellt. Wir haben die Hoffnung, dass die Baugenehmigung dann zügig erteilt werden kann.
Aber es gibt noch weitere Hoffnung.
Die neue Landesregierung in NRW hat einen Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Bebauungsrechts vorgelegt. In der Begründung zu diesem Entwurf heißt es u. a., dass insbesondere für den dringend erforderlichen Wohnungsneubau der landesgesetzliche Rahmen zur Schaffung und Nutzung von innerstädtischen Nachverdichtungspotentialen anzupassen ist. Hierzu wird u. a. die Tiefe der Abstandsflächen verringert, um Nachverdichtungspotentiale zu heben.